Suche
  • Jana Casotti JC

Eine neue Form der Handlungsfähigkeit

Lange Zeit habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Ich sass da, trank Kaffee und wartete auf Impulse aus meinem Inneren. Kam etwas zum Vorschein, ein Gefühl oder ein Gedanke, beobachtete ich ihn, fühlte ihn, atmete tief ein und aus, oder folgte ihm.

Jahre später tat ich immer noch dasselbe und ich fragte mich, woher kommt diese innere Motivation, im Moment zu sein und „NICHTS“ zu tun. War es doch Kollektiv gesehen, ein nicht fähig sein, ein nicht effizient sein. Denn arbeiten, hat was mit Schweiss und Ehrgeiz und Geld verdienen zu tun. Ja das dachte ich auch. Was mache ich hier eigentlich? Habe ich voll einen an der Klatsche? Ist es das was ein durchschnittlich intelligenter Mensch tun sollte? Auf Impulse warten? Ich erkannte den Sinn meines Zen- Seins „ Tun im Nichtstun“ so ganz und gar nicht. Um mich herum drehte sich die Welt einfach weiter und ich sass auf meinem Allerwertesten, Tag ein Tag aus. Vieles kreuzte in dieser Zeit meinen emotionalen Weg. Ängste, Zweifel, Urteil, Verbitterung, Frustration, um nur Einiges zu nennen. In solchen Momenten wäre mir übrigens Arbeiten, echt lieber gewesen. Empfand ich doch den Weg des Erkennens eher als Schlachtfeld mit unendlich vielen Traumatas um mich herum. Ich begann zu spüren und zu fühlen, egal wo ich mich befand und konnte selten einordnen, was ich da fühlte und was für Bilder sich vor meinem inneren Auge zeigten. Traf ich Menschen, war selten etwas wie es schien. Man sagte mir Jenes und ich empfand etwas ganz Anderes, nämlich Dieses. Am Anfang verstand ich es nicht, glaubte langsam verrückt zu werden und isolierte mich von der Aussenwelt, da ich nicht wusste, was da mit mir passiert. Ich spürte mehr und mehr Wahrheit und Lüge und lernte mehr und mehr mich mit Menschen zu umgeben, die mir wohlgesinnt waren, da mein energetischer Haushalt, nicht mehr fähig war, sich mit Unwahrheiten zu umgeben, brauchte ich ein klares Umfeld, das mir nichts vormachte. Die Wahrheit bekam ihren Wert.


Erste Erfolge zeichneten sich ab

Im Jahr 2019 zeigte sich zum 1. Mal durch mein jahrelanges Achtsamkeitstraining, die Wirkung. Ich kam geführt durch meine Intuition und meine inneren Impulse, mit Menschen zusammen, die sich so zeigten wie sie sich fühlten und so wie sie wirklich sind. Der Schleier begann sich zu lichten. Je mehr ich meiner inneren Wahrheit folgte, umso eindeutiger wurden die Signale was für mich richtig oder falsch ist. Mein innerer Kompass, meine Intuition ging mit mir den Weg meiner Wirklichkeit. Ich sah mich in einem völlig neuen Licht. Und nicht nur mich, sondern auch alles um mich herum. Die Beziehung zu mir veränderte sich massiv. Ich begann mich intensiver wahrzunehmen, erkannte Orte, die für mich nicht gemacht waren, oder Menschen, die andere Räume als ich betraten. Konnte es aber mit einem Augenzwinkern erlauben und geschehen lassen und betrat dadurch neue Räume. Ich wurde zu einem feinfühligen, sensitiven Berater für meine Mitmenschen aber auch für Projekte, die sich mit Erfolg auszeichneten. Irgendwie spürte ich was im Hier und Jetzt von Bedeutung war und was nicht. Auf einmal bekam Effizienz eine völlig neue Bedeutung. Ich dachte nicht, nein ich fühlte und erkannte dadurch die besten Möglichkeiten und Bedingungen für Menschen und ihre Unternehmungen. Auf meine Intuition war Verlass. So begann ich meinen Weg auf den Steinen, der Intuition und des Gefühls zu pflastern und begleitete Menschen auf ihrem Weg, motivierte und unterstützte sie dabei, an sich und ihr Gefühl zu glauben.


Eine neue Ära beginnt

Was früher aus Erfahrungen, aus dem Denken gemeistert wurde, erfährt heute eine massive Transformation in Richtung Gefühl. Ich höre gerade einige aufschreien: „Ja, genau…so ein Blödsinn! Erfahrungen sind das A und O! Modelle, bauen den Erfolg auf! Handeln im Hier und Jetzt birgt Risiken! Es gibt keine Beweise dafür!“

Doch die gibt es: „Mein Rückblick, ja sogar dein Rückblick bestätigt meine Sichtweise!“

Wie oft ist dir etwas zugefallen, was Du nicht absehen konntest? Wer ist dir auf deinem Weg begegnet, den es vorher nicht gab, dir jedoch auf deinem Weg enorm geholfen hat? Wo kam das her?

Die Antwort ist: aus einem formlosen Raum, der sich durch dich kreiiert hat, indem du losgelassen hast! Bewusst oder unbewusst, ist in diesem Fall nicht ausschlaggebend. Doch kannst du bewusst loslassen, eröffnen sich noch viel mehr Räume, die dir entsprechen und du wirst noch viel mehr Menschen treffen, die mit dir in Resonanz sind oder in Synchronizität stehen.

Was dich umgibt bist du! Was du siehst bist du! Womit du es zu tun hast bist du!

Im Kontakt mit dir selbst, kreiierst du deinen Raum privat und beruflich.

In diesem Sinne, JC.


Foto: Denise Widrig

35 Ansichten
Kontakt

Jana Casotti

Spitzackerstrasse 5

7310 Bad Ragaz

​​

Tel: 079 440 03 45

​jana.casotti@bluewin.ch

 

Name *

E-Mail-Adresse *

Betreff

Nachricht