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  • Jana Casotti JC

Die schönste Version deines Selbstes – Erlaube das Wunder

Was war ich auf der Suche nach Befriedung meiner seelischen Bedürfnisse. Was habe ich mich ins Zeug gelegt, um mir selbst näher zu kommen und schliesslich auch im Kontakt mit mir zu sein und natürlich zu bleiben. Wo trieb es mich hin? Und wo bin ich heute! Schaue ich nun in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Gegenwart.

Ich hatte ein Bild von mir. Ein ganz passabeles. Nicht besonders aufregendes, eigentlich eher so nichtssagend bis ok - Bild. Also eher so! Läuft! Geht auch zurückgepudert, so Richtung „schön dass du hier auf der Erde warst, magst du vielleicht wieder Retour?!“ Bild.

Leute, das ist kein Witz! Das Bild von mir selbst war echt daneben. Ich verglich mich wo ich nur konnte. War neidisch, wo Andere mehr hatten, Schöner waren, intelligenter, natürlich auch schlanker. Sah bessere Mütter, Schwestern, Frauen. Was auch immer eben man/frau so vergleichen konnte, ich tat es. Jedoch versteckte ich es hinter einem gekünstelten Lächeln. Es sollte ja niemand merken wie angefickt ich war, niemals auf das Podest“ schöner, schlanker, besser“ zu gelangen.

Oh was war ich manchmal getrieben von Selbsthass, Selbstmitleid, Wut, Trauer, Schmerz wohin das Auge reichte. Ich wollte genauso toll sein wie meine Mitschüler, Arbeitskollegen, die neue Freundin meines Ex-Freundes, mein Bruder, meine Eltern. Ach könnte ich doch nur teilweise Jemandem das Wasser reichen. Irgendwie war ich hier und doch war ich fern. Ich wusste einfach nichts mit mir und dem Leben anzufangen, obwohl ich permanent unterwegs war, neue Projekte begann, mein Leben lebte, so wie jeder andere eben auch. Ich folgte meinem inneren Anspruch aus mir etwas zu machen, damit ich auch nur ansatzweise etwas bin. Doch nagten diese inneren Zweifel immer und zu jeder Zeit in mir. Ich fühlte einfach keinen Stolz auf mich. Ich konnte nicht verstehen, dass Menschen mich mochten. Im Grunde ging ich sogar so weit, dass ich mir jede Freundschaft oder Liebe selbst wieder versaute, sobald sie, zu schön um wahr zu sein, war.


Ich war am Ende

Mit jedem Jahr das ich lebte, fühlte ich mich weniger von Bedeutung. Es gelang mir immer wieder mich selbst über einen Job oder Menschen in meinem Umfeld zu erheben, doch nur so lange bis ich wieder erkannte, ich sonnte mich in ihnen, nicht in mir. Das ging so lange bis ich am Ende war, keinen Ausweg mehr wusste und mich nur noch treiben liess. Mein Lebenswille war innerlich gebrochen. Ich fühlte mich so einsam und verlassen, obwohl ich von so vielen Menschen umgeben war. Dann kam der finale Stoss meines bis dato gelebten Dahinsiechens!

Etwas in mir drückte einen Schalter und ich kam für einen winzigen Moment meines Lebens in eine Kraft, die ich bis dahin so nicht kannte. Etwas in mir schrie „STOP! So geht das nicht weiter!“ und ich reagierte mit einer Handlung, die ich vorher nicht erlaubte! Ich entschied mich für mich und mein Leben! Ich änderte innert Sekunden meinen Blickwinkel von „Ich bin das Letzte!“ zu „Jetzt bin ich aber neugierig, was ich wirklich bin!“. Mein Fokus wandte sich vom gespiegelten Aussen zu meinem Inneren und ich begann zu fühlen. Ich begann zu fühlen was real an mir ist und/oder was Illusion meines Selbstes war.

Das erste Mal nach einem Jahrzehnt voller Vergleiche, Konkurrenzverhalten, Neid und Eifersucht erkannte ich, der Schatz den ich finden musste, steckt in mir. Ich selbst muss etwas verändern. Ich selbst allein habe die Macht, meine inneren Strukturen zu erlösen. Ich bin meines Glückes Schmied!


Neuorientierung

Ab diesem Moment blieb kein Stein mehr auf dem Anderen. Etwas in mir richtete sich neu aus, fokussierte sich neu. Ich begann die Welt mit anderen Augen zu sehen. Was vorher dunkel und düster war, wurde lichter und hell. Alles was ich an mir scheisse fand, bekam einen Wert, von dem ich bis dato gar nichts wusste. Ich war zum Beispiel jahrelang der Überzeugung, dass Wut oder mein Sarkasmus, mein lautes Lachen, meine übertriebene gestikulierende Art, voll daneben wären. Heute liebe ich es mich so zur Schau zu stellen und meine ganz eigene extravagante Show abzuziehen. Auch meine Art zu sprechen oder mein permanent berührt sein von schönen Dingen und das damit verbundene Rumgeheule sah ich eher als Fauxpaux von Gott als das heute von mir geschätzte Gefühl von Einzigartigkeit. Was früher von meiner Ratio negiert wurde, bekam nun durch mein Gefühl eine Erlaubnis so zu sein wie es nun einmal ist. Somit veränderten sich meine von Kindheit an konditionierten Strukturen wie ich zu sein hatte, zu einem inneren Gefühl von, ich darf so sein wie ich nun mal bin. In mir passierte dadurch ein ungeheurer Wandel. Ein Wandel, den ich heute, genau jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, erst so richtig begreife.

Meine Seele begann sich neu zu orientieren und ich folgte ihrem Ruf. Ich traf neue Entscheidungen aus meinem Gefühl heraus, für mich. Neuer Ort, neue Menschen, neue Jobs. Im Grunde ein völlig neues Umfeld. Einfach alles NEU. Dadurch begann für mich nach dem grossen LOSLASSEN ein völlig neues Lebensgefühl. Ich sehe mich noch heute, mit einem wie blinzelndem Auge, durch eine Mauer mit darin vorhandener Aussparung, ähnlich einem Loch, ganz ängstlich schauend, ob ich wirklich WILLKOMMEN in dieser neuen Welt war. Da waren einfach zu viele Rückschläge, die nicht so schnell in Vergessenheit gerieten. Alles braucht bekanntlich seine Zeit! Und ja! Ich war willkommen! Ich durfte mich völlig neu erkennen, in den Reflexionen meiner mir vom Universum in mein Leben geschickten Gegenüber und meiner neuen Situationen. Ich sah mich als die schönste Version meines Selbstes.


Keine Schönmalerei

Was ich sah war die Realität, die ich mir selbst eingestand. Ich erlaubte mir von Herzen alle Facetten meines So-Seins. Ja wirklich alle. Wir glauben wir seien mangelhaft, weil wir das eine oder andere nicht sind oder können. Das ist Bullshit! Das ist Erziehung, die begrenzt und beschränkt. Wo Vielfalt keinen Platz hat. Ich bin alles. Auch das was man gern hinter der Blümchentapete verstecken möchte. Aber ich zeige es, weil ich das auch bin. Ich mag mich nie wieder limitieren! Meine Liebe zu mir selbst entspricht der Natürlichkeit und Schönheit der Natur. Alles ist erlaubt! Alles ist ein Teil dieser Welt und darf sein.

Alles umgibt und wiederspiegelt mich zu 100 Prozent und ich kann mich gar nicht satt sehen daran. Ich liebe was ich sehe und dabei fühle. Es ist farbiger und facettenreicher als ich es mir je vorstellen konnte. Licht und Schatten sind in absoluter Harmonie. Alles um mich herum zeigt mir wer oder was ich bin. Ich darf mich selbst erkennen in jedem Menschen und jeder Situation meines Lebens als ein Kunstwerk, dass es nur einmal gibt auf dieser Welt. Obwohl es aus allen Farben dieser Welt besteht. Die absolute Berührung mit mir selbst.

Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr euch ebenso als dieses einzigartige Kunstwerk, als dieses Wunder erfahrt, versteht und seht. Jeder von euch ist ganz Besonders von Wert und Schönheit. Jeder verdient geliebt zu werden von ganzem Herzen. Auch wenn er seinen eigenen Erwartungen NICHT entspricht oder entsprechen kann. Sind es doch menschengemachte Normen, die nichts mit einem Selbst zu tun haben. ;)

In diesem Sinne, lasst euch verzaubern von eurem schönsten So-Sein, eure JC


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Jana Casotti

Spitzackerstrasse 5

7310 Bad Ragaz

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Tel: 079 440 03 45

​jana.casotti@bluewin.ch

 

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